Demineralisation/Entkalkung (brown/white spots)
 

Demineralisationen (Entkalkungen) entstehen, wenn Säuren aus den Zahnbelägen und den darin lebenden Bakterien die Mineralien aus dem Zahnschmelz lösen. Dies ist eine Vorstufe der Karies. Diese Demineralisationen erscheinen als kreideweiße Flecken (white spots) meist am Zahnfleischsaum. Sie sollten nicht verwechselt werden mit Hypomineralisationen (Schmelzbildungsstörungen).

Um zu verhindern, dass die Demineralisationen sich zur Karies weiterentwickeln, ist Belagentfernug, Verbesserung der Mundhygiene und Fluoridierung notwendig. Wenn sich wieder Mineralien einlagern, können auch Farbstoffe eindringen, was zur Braunfärbung führen kann (brown spots).

 

Erinnerungsservice

Vergessen Sie gerne mal, dass wieder ein Besuch beim Zahnarzt zur Vorsorgeuntersuchung anliegt? Dann lassen Sie sich doch durch unseren kostenlosen Recall-Service (Erinnerungsservice) von uns daran erinnern - per Telefon, Postkarte oder email.

 

 

 

 

Funktionstherapie

Das Kausystem ist ein sehr weit entwickeltes System in dem viele Strukturen wie Muskeln, Bänder, Knorpel, Gelenke, Knochen, Zähne, Zahnfleisch und Nerven auf engstem Raum zusammenarbeiten. Als ein eigenes System ist es dennoch nicht isoliert vom Rest des Körpers zu betrachten, denn direkte oder indirekte Beziehungen bestehen auch zu anderen Regionen des Körpers, vor allem zu Kopf, Nacken und Rücken.

Liegen in diesem System Störungen vor, können sie weitreichende Folgen haben. So kann schon eine zu hohe Füllung oder ein störender Weisheitszahn ein Auslöser für Schmerzen im Kiefergelenk oder im Nacken sein. Dies kommt auch oft durch Knirschen, Pressen oder Knacken im Kiefergelenk zum Ausdruck.

Mit einer Funktionstherapie (meist in Form von Schienen) können diese meist vielschichtigen Probleme und deren Ursachen bekämpft werden.

Diese Therapie erfordert gegebenenfalls auch eine enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, HNO-Ärzten und Kieferorthopäden.

Festsitzender Zahnersatz 

Auch wenn sie manchmal Probleme bereiten - mit den eigenen Zähnen kaut sich´s doch an besten! Was aber, wenn einer oder mehrere fehlen? Festsitzender Zahnersatz kann die fehlenden Zähne am natürlichsten ersetzen. Dieser wird fest einzementiert,  muss nicht herausgenommen werden und kommt auch ästhetisch der natürlichen Bezahnung am nächsten.

Dies geschieht in Form von Kronen,  Brücken oder Implantaten.

Festsitzender Zahnersatz kann jedoch nur eingesetzt werden, wenn die noch vorhandenen Zähne (oder eigesetzten Implantate) in genügender Anzahl und Stabilität vorhanden sind. Ist die nicht der Fall, kommt herausnehmbarer Zahnersatz zum Einsatz.

Festzuschuss

 

Der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse zu Zahnersatzleistungen wird nach einem befundorientierten Festzuschuss-System berechnet. Befundbezogen heißt, dass der bei Ihnen vorliegende Gebisszustand den Festzuschuss auslöst, egal welche Therapievariante gewählt wird und wie hoch die Gesamtkosten ausfallen.

Als Beispiel dient hier einmal die Versorgung der Lücke eines fehlenden Zahnes im hinteren unverblendeten Bereich. Hierfür gibt es einen Zuschuss von ca. 290 Euro (wird jährlich angepasst), der um 20 (ca. 350 Euro) bis 30 (ca. 380 Euro)  Prozent durch ein Bonusheft erhöht werden kann. Die Gesamtkosten einer ganz einfachen Brücke könnten sich auf ca. 600 Euro belaufen, somit verbleibt Ihr Eigenanteil bei ca. 310/250/220 Euro. Wenn Sie eine hochwertigere Variante mit Edelmetall und zahnfarbener Verblendung wählen, kann der Gesamtbetrag    z. B. 1100 Euro betragen, so dass ein Eigenanteil für Sie von ca. 810/750/720 Euro verbleiben könnte. wählen Sie die Versorgung mit einem Implantat anstatt der Brücke, steht Ihnen ebenfalls der Festzuschuss zu.

Ist Ihr Einkommen sehr niedrig und liegt ein Härtefall vor, übernimmt die Krankenkasse bei der einfachst möglichen Versorgung die gesamten Kosten. Wählen Sie eine hochwertigere Versorgung gewährt sie Ihnen den doppelten Festzuschuss (unabhängig vom Bonus).

Kotenreduktion Ihres Eigenanteils lässt sich durch eine Zahn-Zusatz-Versicherung oder durch Fertigung des Zahnersatzes im Ausland erreichen.

  

 

 

Fissurenversiegelung

Wenn die Fissuren (Zahngrübchen) auf den Kauflächen sehr tief und anfällig für Karies sind, sollte man diese Fissuren mit einem Kunststoff versiegeln, damit die Kauflächen besser sauber zu halten sind und somit neue Karies vermieden wird. Die Kosten dieser Leistung werden von den Gesetzlichen Krankenkassen bei 6-18jährigen an den großen Backenzähnen im Rahmen der Individualprophylaxe bezahlt.

 

Natürlich kann dies auch für kleine Backenzähne, Milchzähne, Weisheitszähne, Schneidezahngrübchen oder bei älteren Patienten notwendig werden. In diesem Falle trägt der Patient die Kosten. Falls dies notwendig wird, klären wir Sie gerne darüber auf.

 

 

 Fluoridierung

Säuren aus den Zahnbelägen und den darin lebenden Bakterien lösen die Mineralien aus dem Zahnschmelz. Dies kann im weiteren Verlauf zu Demineralisationen und zu Karies führen. Um dies zu verhindern, ist neben der Belagentfernung die Fluoridierung eine wichtige Maßnahme.

Fluoridierung erfolgt auf unterschiedliche Weise. So kann Fluorid mit dem Speisesalz oder Tabletten zugeführt werden. Die wohl am weitesten verbreitete Maßnahme ist die Verwendung fluoridierter Zahncreme. Diese ist in verschiedenen Konzentrationen in Abhängigkeit vom Alter erhältlich. Zusätzlich erfolgt die Fluoridierung in Form von Gelees 1x wöchentlich oder Lacken in der Zahnarztpraxis. Bei Kindern vom 6. bis zum 18.Lj. übernimmt die Krankenkasse 2x jährlich die Kosten der Fluoridierung in der Zahnarztpraxis im Rahmen der Individualprophylaxe. Aber Vorsicht! Viel hilft hier nicht viel. In hohen Dosen ist Fluorid ein Gift. Wir klären Sie gerne auf, welche Arten der Fluoridierung für Sie am sinnvollsten sind.

 

Füllungswerkstoffe

 

Füllungswerkstoffe sind Materialien, die nach der Entfernung einer Karies in das entstandene Loch gefüllt werden. Dies sind plastische (also verformbare) Materialien, die nach gewisser Zeit oder nach Bestrahlung mit Licht fest werden.

Zu unterscheiden sind langhaltende Materialien wie Amalgam oder Kunststoff-Füllungen, die genügend Kaustabilität, Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung und Randdichte aufweisen, und provisorische Materialien wie Zemente, die nur zur provisorischen oder kurzzeitigen Versorgung von Zähnen benutzt werden, da sie keine entsprechend lange Haltbarkeit aufweisen. Eine Sonderform sind Einlagefüllungen also Inlays, die aus einer Goldlegierung oder Keramik bestehen können.

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