
Teleskope
Teleskope oder Doppelkronen sind wie die Namen schon sagen zwei exakt aufeinander passende Kronen, die sich wie ein Teleskopstab ineinanderschieben lassen und sich am Endpunkt relativ fest verklemmen. Beim Zahnersatz ist die kleinere innere Krone auf dem Zahn fest zementiert, während die äußere große Krone in die Prothese eingearbeitet wird. Meist werden 2 bis 4 Teleskope in einer Prothese verwendet weden noch mehr Zähne in die Teleskopversorgung einbezogen, kann die Prothese um so graziler gestaltet werden und der Tragekomfort verbessert sich weiter. Auch Implantate können eine Teleskopkrone tragen, bsonders für die Kombination von wenigen eigenen Zähnen mit Implantaten eignet sich die Teleskopversorgung sehr.
Bei Teleskop-Prothesen steht der hohe Tragekomfort, die Ästhetik, die Erweiterbarkeit, die breite Anwendbarkeit, aber auch der höhere Preis im Vordergrund.
Veneer / Verblendschale
Manchmal sind die Schneidezähne fleckig, verfärbt oder in Form oder Stellung nich ästhetisch, ohne dass sie schon kariös oder stark gefüllt wären. Soll nun die Ästhetik verbessert werden, muss man nicht gleich zu einer Krone greifen, für die viel Substanz geopfert werden müsste. Eine sehr dünnes Veneer (Verblendschale) aus Keramik, das nach sehr geringer Schleifarbeit auf die Vorderseite des Zahnes aufgeklebt wird, kann die Ästhetik oder Zahnfarbe nach Belieben verändern.
Verblendung
Kronen und Brücken werden meist aus Metall oder gefertigt. Sollen sie nicht sichtbar sein, vor allem im vorderen Bereich, können sie mit keramischer Masse verblendet werden. Die Keramik wird dabei direkt auf das Metall aufgebrannt. Es gibt viele verschiedene Gundfarben und Farben zum nachträglichen Bemalen, so dass die verblendete Krone farblich exakt passend zum Nachbarzahn gefertigt werden kann. Bei Teleskopen (s.o.) verwendet man aus statschen Gründen Kunststoff als Verblendmaterial.
Vorsorgeuntersuchung
Zweimal im Jahr sollte man zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen. Dabei werden die Zähne eingehend auf Karies, defekte Füllungen und keilförige Defekte, das Zahnfleisch auf Zahnfleischentzündung und die Mundschleimhaut auf Veränderungen untersucht. Gerade eine Karies kann sehr schnell voranschreiten, deshalb sollten die Untersuchungen nicht versäumt werden. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung kann Zahnstein entfernt und die Zähne auf ihre Sensibilität getestet und geröntgt werden. Diese Untersuchung rechtfertigt einen Stempel in das Bonusheft und ist von der Krankenkassengebühr befreit.